Blasenschwäche, ein Problem für viele

Blasenschwäche, oder Inkontinenz, wie der Arzt sagt, ist für viele heute noch ein Tabuthema

Menschen mit Harninkontinenz fühlen sich unsicher und ans Haus gefesselt, nicht selten wird dadurch eine Depression begünstigt.

Um eine geeignete Behandlung einzuleiten ,bedarf es auf jeden Fall einer genauen Abklärung der Ursachen.

Die Ursachen für Blasenschwäche sind vielfältig. Nach den Symtomen können Drang-, Streß-, Überlauf-, und völlige Inkontinenz unterschieden werden:

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Dranginkontinenz ist ein plötzlich auftretener Harndrang, dem unkontrollierter Harnverlust folgt.

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Streßinkontinenz bezeichnet man den Abgang kleinerer Mengen Urin beim Niesen, Husten, Lachen oder Heben schwerer Lasten. Sie ist die häufigste Art von Blasenschäche bei Frauen.

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Überlaufinkontinenz ist das Austreten kleiner Harnmengen aus einer übervollen Blase.

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Bei völliger Inkontinenz ist der Blasenschließmuskel soweit geschädigt, daß Tag und Nacht Urin ausläuft. Ursachen hierfür sind meist Verletzungen an Harnröhre oder Schließmuskel, die als Komplikationen bei einer Geburt auftreten können.

Sprechen Sie bitte dieses Thema an und informieren Sie sich über die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten wie Beckenbodengymnastik, medikamentöse Behandlung sowie operative Korrektur mittels  TVT.

Ganz allgemein lassen sich aber einige Tips geben:

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In regelmäßigen Abständen (alle 2-3 Stunden) zur Toilette gehen, um die Blase so leer wie möglich zu halten.

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Obwohl es zunächst naheliegend erscheint, sollte die Flüssigkeitszufuhr nicht eingeschränkt werden. Zu konzentrieter Harn reizt die Blase, daher sollten jeden Tag ca. 2 Liter getrunken werden.

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Koffeinhaltige Getränke sollten gemieden werden,da sie die Blase reizen.